Geschichte hautnah erlebt

Ausstellungseröffnung: Auf den Spuren der DDR-Vergangenheit

Im November 2018 besuchten wir, die SchülerInnen des BG 17 D, die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt.

Nach einer Führung durch die Ausstellung erzählte Gino Kuhn, Zeitzeuge und Künstler, von seinen Erlebnissen als Fluchthelfer. So wurde (deutsch)-deutsche Geschichte für uns nachvollziehbarer.

Während des zweitägigen Projektes «FLUCHTHILFE IN DEN STAASIKNAST» bekamen wir dann die Gelegenheit, eigene Eindrücke und Wahrnehmungen zu reflektieren und kreativ in Bildern und Plastiken umzusetzen.

Unsere Gedanken fasste Felicitas B. wie folgt zusammen:

«Fehlende Meinungsfreiheit und ständige Überwachung durch die Staatssicherheit, Zustände, die den Alltag der DDR prägten, sind für uns heutzutage nur schwer vorstellbar. Ich habe versucht, meine Eindrücke in einem Bild symbolisch darzustellen und modern zu präsentieren. Damit möchte ich vor allem junge Menschen ansprechen und auf das Thema aufmerksam machen.»

Der Geschichtsunterricht an einem historisch bedeutenden Ort hinterließ Spuren in unserem Gedächtnis, die wir nun im Pausenflur / Haus 1 gern mit allen Interessierten teilen möchten. Zur feierlichen Vernissage am 1. April, zu der wir als Ehrengast Frau Marion Walsmann (CDU), Mitglied des Thüringer Landestages, begrüßen durften, wurde nicht nur der Begriff, sondern auch der Wert der Freiheit zum Leitmotiv unserer Ausstellung. Insbesondere machte unser Schulleiter, Herr Dr. Bernd Finke, darauf aufmerksam, wie wertvoll der Besuch außerschulischer Lernorte für ein hautnahes Geschichtserleben ist und dass es täglich gilt, für das wertvolle Gut Demokratie zu kämpfen und zu leben.

Noch bis zum 12. April präsentiert unsere Ausstellung auch eine Bilderauswahl von Gino Kuhn, die seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Erlebten zeigen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserer Klassen- und Deutschlehrerin, Frau Heidrun Johns, unserer Lehrerin für Gestaltungs- und Medientechnik, Frau Kerstin Binder, außerdem beim Verein «Freiheit - Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße e.V.» und dem Vereinsvorsitzenden  Herrn Klaus-Michael von Keussler, weiterhin bei der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, ganz besonders bei Frau Judith Mayer und nicht zuletzt bei der Thüringer Staatskanzlei für die tatkräftige Unterstützung.

Erstellt: 01.04.2019