Erasmus Nachlese 2018

Unvergessliche Tage in Polen

Erneut gab es die Möglichkeit für Auszubildende des Zimmerer- und Tischlerhandwerks, im Rahmen einer dreiwöchigen Mobilität in Kleinpolen das eigene Können zu erproben und neue Fähigkeiten zu erwerben: Für 17 Jugendliche unserer Schule sowie Herrn Dasbach und Frau Tänzer hieß dies: Kofferpacken und zunächst eine lange Reise nach Kraków unternehmen.

Nach einem abwechslungsreichen Wochenende ging die Reise weiter an die Kunstschule Tarnów, wo die Teilnehmer in einem ersten Praktikum zunächst einfache Restaurationsaufgaben (das Beschnitzen einer Säule nach eigenem Entwurf sowie das Intarsieren einer Stiftebox) erlernten.

Über das Wochenende ging es nach Norden: Der Nationalpark von Bialowieza was das Ziel und das Beobachten von Wisenten im letzten erhaltenen Flachland-Urwald Europas standen auf dem Plan. Highlights gab es auch beim Unternehmen DAN-WOOD sowie in einer Bier-Manufaktur.

Auf dem Lernprogramm stand danach der Aufenthalt im Salzbergwerk Wieliczka, wo die Teilnehmer eine komplexe Aufgabe bei der Vermessung und Berechnung der Komora Michalowice absolvierten und (zum ersten Mal) auch unter Tage übernachteten.

Für die restlichen zehn Tage des Lernaufenthalts reiste die Gruppe in die Hohe Tatra. Im kleinen beschaulichen Vorgebirgsdorf Witów nahe Zakopane lebten die Auszubildenden in traditionellen Blockhäusern, lernten von dem jungen Schnitzkünstler Jakub Szwajnos das Kerbschnitzen an Holzmöbeln und gingen bei seinem Vater, Zbigniew Szwajnos, beim Blockhausbau zur Hand. Das Highlight für die Teilnehmer des 3. Lehrjahres war, dass sie auch beim Aufstellen des Hauses in Dolný Kubin zur Hand gehen konnten.

Mitte Oktober kehrte die Gruppe nach Erfurt zurück, einige von ihnen so motiviert, dass sie sich erneut um eine Teilnahme, diesmal als künftiger Geselle, bewarben.

Erstellt: 03.02.2019