Schülerprojekt: Das Leben in der DDR

Geschichte nicht aus dem Lehrbuch

Am 1.März führten Schülerinnen und Schüler von Klassen unseres Beruflichen Gymnasiums gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums der Adolf-Reichwein-Schule Marburg ein interessantes Geschichtsprojekt durch. Schwerpunkt waren Fragestellungen zum Leben in der DDR. Dabei sollten nicht nur allgemein bekannte politische Themen zum Arbeiter-und Bauernstaat diskutiert, sondern auch Beispiele zum realen Leben in der DDR durch Zeitzeugen vorgestellt werden. Diese Aufgaben übernahmen u.a. Lehrerinnen und Lehrer, die auch schon im DDR-Bildungssystem unterrichteten sowie unsere Gäste, wie der Lehrer Herr Steinert aus Marburg, Herr Strewe von der Staatsanwaltschaft Erfurt oder Herr Dr. Wanitschke.

Insgesamt nahmen 160 Schülerinnen und Schüler an acht Workshops teil und suchten Antworten auf folgende Fragen:

Wie funktionierte das Bildungswesen?

Wie waren die Jugendorganisationen aufgebaut?

Welche Unterschiede gab es im Jugendstrafrecht?

Wie sah ein typischer DDR-Lebenslauf aus?

Wie stand es um die Werbung in der Planwirtschaft?

Wie entwickelte sich die Muttersprache durch den Einfluss der Medien?

Welche Macht hatte die Stasi?

Dabei bot der von unseren Schülern gedrehte Stop-Motion-Film über die Stasi-Gedenkstätte viel Stoff zur Diskussion.

Zum Abschluss des Projekttages bestand die Möglichkeit, die Gedenk- und Bildungsstätte in der Andreasstraße  zu besuchen oder an der Stadt- und Domführung teilzunehmen.

Einen Dank an alle Zeitzeugen und Organisatoren, die maßgeblich zum Gelingen des Projekttages beigetragen haben. Einen besonderen Dank auch an die Schülerfirma VASU, die für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgte.

Es war ein erfolgreicher Projekttag.

 

Erstellt: 05.03.2017